Diese Fallstudie untersucht, wie ein L-förmiges Zuhause mit fehlenden Bauvolumen durch atmosphärisches Design und symbolische Verankerung bearbeitet wurde. Ziel war es, ein kohärenteres Erleben des Zuhauses zu schaffen, obwohl die physische Architektur unverändert blieb.

Hintergrund: Wenn der Grundriss nicht als vollständig erlebt wird

Im L-förmigen Grundriss des Hauses fehlten zwei markante Volumen.

In der atmosphärischen Analyse von Blissbode wurden die fehlenden Bereiche als mögliche Unterbrechungen in der gesamten räumlichen und symbolischen Kohärenz des Zuhauses interpretiert.

Dies bedeutete nicht, dass dem Zuhause objektiv bestimmte Lebensqualitäten fehlten. Vielmehr wurde untersucht, ob die Form des Grundrisses Teil der Wahrnehmung folgender Aspekte sein könnte:

  • räumliche Ganzheit
  • atmosphärische Unterstützung
  • Verbindung zwischen den Funktionen des Zuhauses
  • Zugang zu bestimmten symbolischen Lebensthemen

Einer der fehlenden Bereiche wurde innerhalb des Interpretationsrahmens von Blissbode mit Beziehungen und Verbundenheit in Verbindung gebracht.

Analyse: Ein fehlendes atmosphärisches Volumen

In der Methode von Blissbode wird ein fehlendes Volumen nicht ausschließlich als physische Form betrachtet. Es kann auch als Abwesenheit innerhalb der symbolischen und atmosphärischen Organisation des Zuhauses untersucht werden.

Die Analyse wies deshalb auf den Bedarf nach einem Orientierungspunkt hin, der eine erlebbare Verbindung zwischen dem bestehenden Zuhause und dem fehlenden Bereich herstellen konnte.

Die Lösung bestand nicht in einem Anbau.

Stattdessen wurde ein symbolisches und atmosphärisches Surrogat entwickelt, das jenen Teil der Ganzheit des Zuhauses repräsentieren konnte, der physisch nicht vorhanden war.

Intervention: Ein aktivierter Orientierungspunkt

Ein polierter Rosenquarz wurde als physischer und symbolischer Verankerungspunkt ausgewählt.

Der Kristall wurde zunächst in Beziehung zum fehlenden Bereich beurteilt und anschließend in die Erde einer Pflanze gelegt, die Licht aus derselben Zone erhielt.

Die Platzierung wurde mit folgenden Zielsetzungen entwickelt:

  • die Verbindung zum fehlenden Volumen sichtbar zu machen
  • einen atmosphärischen Orientierungspunkt zu schaffen
  • das Erleben räumlicher Kohärenz zu unterstützen
  • Symbol, Licht, Pflanze und Architektur miteinander zu verbinden
  • das erlebte Zentrum des Zuhauses zu stärken

Der Rosenquarz wurde weder als Medizin noch als therapeutischer Gegenstand eingesetzt. Er diente als symbolische Designintervention innerhalb der Blissbode-Praxis für immaterielle Architektur.

Der Grundriss des Hauses von Frau R. zeigt die fehlenden Bereiche innerhalb der gebauten Umwelt.

 

Von materieller Abwesenheit zu symbolischer Präsenz

Nach der Intervention wurde der fehlende Bereich in die Gesamtgeschichte des Zuhauses einbezogen.

Das physische Volumen wurde nicht wiederhergestellt. Durch die bewusste Platzierung entstand jedoch ein sichtbarer und bedeutungstragender Verbindungspunkt, an dem sich die Bewohnerin orientieren konnte.

Die Fallstudie veranschaulicht damit den Unterschied zwischen:

  • der Veränderung der physischen Geometrie eines Gebäudes
  • und der Entwicklung des Erlebens seiner räumlichen Kohärenz

In der Methode von Blissbode wird dies als immaterielle Architektur bezeichnet: die Gestaltung von Bedeutung, Beziehung, Atmosphäre und erlebter Verbindung, wenn ein physischer Umbau nicht möglich oder nicht erwünscht ist.

Das Zentrum des Zuhauses

Das aktivierte Objekt wurde zugleich mit dem Omphalos des Zuhauses verbunden.

Omphalos bezeichnet hier ein symbolisches Zentrum, das das Erleben von Verankerung und Ganzheit unterstützen kann.

Dieses Zentrum bestimmt weder das Leben noch die Beziehungen der Bewohnerin. Es dient als atmosphärischer Orientierungspunkt, der an jene Lebensrichtung und Qualitäten erinnert, denen die Bewohnerin Raum geben möchte.

Beobachtete Entwicklung

Nach der Intervention beschrieb die Bewohnerin das Zuhause als kohärenter und atmosphärisch ausgewogener.

Der aktivierte Bereich wurde erlebt als:

  • klarer mit dem übrigen Zuhause verbunden
  • weniger abwesend
  • bedeutungsvoller
  • besser in die Gesamtgeschichte des Zuhauses integriert
  • unterstützend für die gewünschte Lebensrichtung

Diese Erfahrungen dokumentieren den individuellen Verlauf. Sie begründen keine allgemeingültige Wirkung und belegen nicht, dass Kristalle oder atmosphärische Surrogate Beziehungen, Gesundheit oder konkrete Lebensereignisse beeinflussen können.

Fehlende Volumen als Gestaltungsmöglichkeit

Ein unregelmäßiger Grundriss muss nicht ausschließlich als Einschränkung betrachtet werden.

Er kann neue Fragen eröffnen:

  • Wie wird die Ganzheit des Zuhauses erlebt?
  • Wo befindet sich das Zentrum des Zuhauses?
  • Welchen Bereichen fehlen Verbindung oder Bedeutung?
  • Können vorhandenes Licht, Pflanzen und Gegenstände eine klarere Kohärenz schaffen?
  • Wie kann immaterielles Design die physische Architektur ergänzen?

Ganzheit erfordert nicht immer einen baulichen Umbau. Manchmal beginnt sie damit, dass das bestehende Zuhause eine klarere Verbindung zu dem erhält, was als fehlend erlebt wird.

Könnte Ihr Zuhause kohärenter erlebt werden?

Nischen, versetzte Grundrisse und fehlende Volumen können beeinflussen, wie ein Zuhause erlebt und genutzt wird.

Ein Resonanzbericht kann einen ersten Einblick geben in:

  • die räumliche und atmosphärische Kohärenz des Zuhauses
  • symbolische Orientierungspunkte
  • erlebte Lücken und Unterbrechungen
  • vorhandene Ressourcen
  • regenerative Gestaltungspotenziale

Bestellen Sie einen kostenlosen Resonanzbericht und gewinnen Sie eine neue Perspektive auf die Ganzheit, deren Möglichkeit Ihr Zuhause bereits in sich trägt.

 

 12. Dezember 2023 | Bio-Charged Regenerative Interior Design© | HV10_3

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